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  Vorsorge/Zukunft: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa"

  • Eine Studie vom April 2013 hatte festgestellt, dass Deutsche das kleinste Vermögen im EU-Raum haben.
  • Es wurde bei der Studie kritisiert, dass die Rentenansprüche nicht berücksichtigt werden. Wenn man sie aber berücksichtigt steht Deutschland noch schlechter da.
  • In anderen Ländern werden die Einkommen der letzten 5 bis 15 Jahre vor Renteneintritt als Berechnungsgrundlager für die Altersbezüge herangezogen.
  • In Deutschland wird das gesamte Erwerbsleben herangezogen.
  • Das hat den Nachteil, dass naturgemäß (inflationsbedingt) die Bezüge vor 40 Jahren weit niedriger sind als kurz vor dem Renteneintritt.
  • Das Verhältnis der Rente zum Einkommen (auch "Ersatzquote" genannt) liegt in den OECD Ländern (z.B. USA, Japan, Australien, Neuseeland) bei 69 %. Das heißt die Rente beträgt 69 Prozent des Einkommens.
  • Deutsche haben nur eine Ersatzquote von 58 %, benötigt würden aber 87 %. Zum Vergleich Spanier haben eine Ersatzquote von 84 % und Griechen von 110 %. " Angesichts der Banken- und Schuldenkrise und der daraus resultierenden Haftungsrisiken für Deutschland ist diese Tatsache kaum zu verstehen."
  • "Um in Deutschland eine gesetzliche Rente ohne Abzüge zu erhalten, muss eine Arbeitszeit von 45 Jahren absolviert werden. ( In Frankreich genügen 41 Jahre und in Griechenland und Spanien bisher 35 Jahre)
  • In Deutschland gehen ca. 60 Prozent der 55- bis 64-Jährigen einer Arbeit nach,  in Italien und Griechenland sogar weniger als 40 Prozent.
  • "Der demografische Wandel lässt nichts Gutes erwarten, denn die Geburtenraten steigen nicht an, trotz aller politischen Bemühungen."
  • "Auf der anderen Seite wächst die Anzahl der Arbeitsverhältnisse ohne, oder mit nur geringer Sozialversicherungspflicht immer weiter."
  • Die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins preiswertere Ausland, die anhaltende Arbeitslosigkeit und längeren Lebens- und Ausbildungsdauern

wirken sich negativ auf die Rentenleistungen aus.

  • Die Niedrigzinspolitik der EZB macht das Risiko einer Inflation größer und die Erträge der Sparanlagen ... werden so zudem noch drastisch reduziert.
  • Wenn unsere Politiker den Eurobonds zustimmen, "haften deutsche Sparer ebenfalls für die Schulden in anderen EU-Ländern und die Staatsverschuldung in Deutschland wird weiter erhöht."
  • Die Einlagensicherung für Ersparnisse und Bankguthaben gilt in Deutschland nur, solange die Staaten in Europa noch zahlungsfähig sind – so der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in einem Interview am 25.3.2013 (http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/03/51148/).
  • "Deutsche Renten, egal ob gesetzlich oder privat, sind demzufolge alles andere als sicher."

Die obigen Auszüge und Zusammenfassungen entstammen folgender Quelle:
http://www.wann-in-rente.de/deutsche-renten/


Unser Kommentar:

  • Unser Staat hat offensichtlich die Rentner am meisten vernachlässigt oder geschröpft, weil sich diese Bevölkerungsgruppe am wenigsten wehren kann. Die meisten Rentner sind mit ihren Krankheiten und Zipperlein beschäftigt und können nicht demonstrieren oder auf die Barrikaden gehen.
  • Ihr werdet alle mal älter und Rentner und wenn ihr den heutigen Rentnern nicht solidarisch helft, braucht ihr auch nicht mit einer Hilfe zu rechnen, wenn ihr mal Rentner seid.
  • Soviel Solidarität solltet ihr aufbringen, dass ihr euch für die meist zu schwachen Rentner einsetzt. Sie haben euer Land aufgebaut und euch großgezogen.
  • Das Geld für eine gute Rente ist im Überfluss vorhanden, es ist nur in den falschen Händen. Ihr solltet für eine Umverteilung von "reich zu fleißig" einstehen (mit Facebook-Gruppen, Organisationen und Demos).
  • Für eure eigene Rente solltet ihr mit Sachwerten (Gold, Silber und Bitcoins vorsorgen. Diese Werte sind vom Staat nicht kontrollierbar.

(©@Joe)

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  • Marc Friedrich, Bestsellerautor und Wirtschaftsexperte, im Gespräch mit unserem Thomas Eibeck.

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