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  Wirtschaftswachsdumm: "Club of Rome: 13 Ideen, die die Probleme der Menschheit lösen sollen."

"Die berühmten Ökonomen des „Club of Rome“ wollen Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Klimawandel durch neue Rezepte bekämpfen, die radikal wirken. Dem ... Volk dürften viele der Ideen gefallen."

  • 1972 hat der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht und damit für Furore gesorgt.
  • "Die Studie markierte das Ende des ... Wachstumsglaubens und den Beginn der ökologischen Bewegung."
  • Das will der Club of Rome, jetzt, 4 Jahrzehnte später, mit einer neuen Studie und ungewöhnlichen Vorschlägen wieder erreichen.
  • Diesmal lautet der Titel „Ein Prozent ist genug“, die Autoren sind Jorgen Randers, der schon 1972 dabei war, und Graeme Maxton, Generalsekretär des Club of Rome."
  • Es geht wieder um Wachstumskritik, aber dieses mal nicht um die Ausbeutung der Ressourcen, sondern um Probleme der Ungleichheit in den westlichen Industriestaaten und sie haben dafür 13 Lösungsvorschläge.
  • Sie stellen fest, dass vor allem die Reichen von dem Wachstum der Industriestaaten in den vergangenen Jahrzehnten profitiert haben.
  • "Gleichzeitig sind Ungleichheit und Arbeitslosigkeit immer weiter gewachsen.“
  • Die meisten Ökonomen sagen jedoch immer, dass Wachstum dieses Probleme lösen wird, aber das war nicht der Fall.
  • Die westlichen Gesellschaften seien "in den vergangenen 30 Jahren einer Gehirnwäsche unterzogen worden, in der das neoliberale Wirtschaftsmodell als allein selig machender Weg gepriesen wurde, der für Wachstum sorge und die Menschen aus der Armut hole."
  • „Der Club of Rome stellt fest, dass diese These Quatsch ist und neue Lösungsvorschläge benötigt werden.
  • 12 der 13 präsentierten Ideen haben gemeinsam, dass sie den Ideen der herrschende Lehrmeinung in der Wirtschaftswissenschaft entgegen stehen.
  • 1. Die Jahresarbeitszeit soll für alle verringert werden.
  • 2. Das Arbeitslosengeld soll erhöht werden.
  • 3. Ein Grundeinkommen soll eingeführt werden.
  • 4. Der Begriff der Arbeit soll umdefiniert werden, "so dass konkret alle mit der Fürsorge für Andere verbundene Arbeit, ... angemessen bezahlt wird.
  • 5. Die Erbschaftssteuern sollen erhöht werden.
  • 6. Unternehmen und Reiche sollen stärker besteuert werden.
  • 7. Emissionen und Rohstoffverbrauch sollen stärker besteuert werden, zugunsten einer geringeren Besteuerung von Einkommen.
  • 8. Fossile Brennstoffe  sollen besteuert werden und die Erklöse sollen fair auf alle Bürger verteilt werden.
  • 9. Diese Forderungen sollen durch das Drucken von Geld finanziert werden.
  • 10. Gewerkschaften sollen stärker gefördert werden.
  • 11. Der Außenhandel soll stark eingeschränkt werden um Arbeitsplätze zu schützen.
  • Weniger Wachstum sei besser, wenn es gerechter verteilt werde und entsprechend heißt dieses Buch: „Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen“.
  • "Auf Englisch heißt die Studie „Reinventing prosperity“, die Neuerfindung des Wohlstands."
  • 12. Kleine Familien sollen gefördert werden.
  • "Schwierig werde die demografische Entwicklung deshalb, ... weil die Kosten für Kinder weitgehend von den Eltern übernommen werden, während Renten- und Gesundheitsausgaben für die Älteren vom Staat getragen werden. Daher schlagen sie als letzten Punkt vor:
  • 13. Erhöhung des Renteneintrittsalters. (Das ist die Forderung die unter den neoliberalen Volkswirten Zustimmung findet.)
  • Randers und Maxton  "haben die Vorschläge bewusst so ausgewählt, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung davon sofort und unmittelbar profitieren würde“.
  • Sie bauen auf eine breite Unterstützung in der Gesellschaft, denn "die Verärgerung über die Raubzüge und Kungeleien der Mächtigen“ sei allgegenwärtig."

Die obigen Auszüge und Zusammenfassungen entstammen folgender Quelle:
https://www.welt.de/wirtschaft/article158117816/13-Ideen-die-die-Probleme-der-Menschheit-loesen-sollen.html


Unser Kommentar:

  • Diese Vorschläge sind keine grundsätzliche Ablehnung des kapitalistischen Systems, sondern sie versuchen Verbesserungen innerhalb dieses Systems zu bewirken.
  • Wir gehen davon aus, dass die größten Probleme der Menschheit Gier und Geiz sind und dann kann ein System das die Gier fördert nur falsch sein.
  • Wir gehen jetzt aber von der Voraussetzung des Club of Rome aus (das System bleibt grundsätzlich erhalten) und kritisieren den 13. Punkt, die Erhöhung des Renteneintrittsalters:
  • Bisher haben die Angestellten und Arbeiter, also die abhängig beschäftigten, nennen wir sie vereinfacht "Sklaven", die Renten für die alte Generation der "Sklaven" bezahlt.
  • Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wieso die jungen Sklaven für die Rente der alten Sklaven bezahlen sollen. Profitiert haben von ihrer Arbeit in erster Linie diejenigen, die ihre Arbeitskraft angenommen haben (fälschlicherweise Arbeitgeber, statt Arbeitskraftnehmer genannt) Also sollten diese auch für die Renten aufkommen.
  • Da die Arbeitskraftnehmer genügend Gewinne erwirtschaftet haben, sollte zusätzlich über eine Senkung des Renteneintrittsalters diskutiert werden und auf keinen Fall über eine Erhöhung.

(©@Joe)

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  • Marc Friedrich, Bestsellerautor und Wirtschaftsexperte, im Gespräch mit unserem Thomas Eibeck.

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