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Crash-Prophet Otte

Tagespolitik: Zusammenfassung des Artikels von Crash-Prophet Otte: "So überlebt der Euro nur noch 2 Jahre".

"Der Crash-Prophet Max Otte sieht schwarz für die Euro-Zone: Die Währungsgemeinschaft habe keine Chance, wenn nicht endlich alle grundsätzlichen Probleme angegangen würden...".

http://wirtschaft.t-online.de/max-otte-warnt-so-ueberlebt-der-euro-nur-noch-zwei-jahre-/id_57555946/index

Zusammenfassung dieses Artikels (Link zum Originaltext siehe unten):

• Aktuell handelt es sich um eine Zahlungsbilanzkrise.

• Viele Länder seien nicht wettbewerbsfähig, wegen zu hohen Löhnen, zu üppigen Sozialleistungen, zu niedrigen Steuereinnahmen und zu niedriger Produktivität.

• Die Südländer können sich über die Target-2-Salden der EZB unbegrenzt verschulden und haben daher keinen Zwang die Schulden zu reduzieren.

• Banken oder Fonds geben den Südländern kaum noch Kredit, infolge davon sinken die Anleihekurse und die Zinsen steigen.

• Daher ist die Europäische Zentralbank (EZB) eingesprungen und kauft Anleihen der Krisenstaaten auf.

• Zurzeit hält die Bundesbank fragliche Forderungen gegenüber den Krisenländern von mehr als 600 Milliarden Euro.

• die Schulden sind so hoch, dass in ca. 2 Jahren das Euro-Aus kommt, bei unveränderter Politik. (siehe Kommentar unten)

• Die EZB wird wohl weiter Anleihen kaufen, die Zinsen niedrig halten und "frisches" Papiergeld drucken, daher wird die Inflation steigen.

• Immer neue Hilfskredite überschulden die Geberländer. Bei einer Überforderung wird niemand mehr Deutschland vertrauen.

• Letztlich werden kaum noch Kredite vergeben, die Realwirtschaft leidet, Angst sorgt für einen Crash an der Börse.

• Dies kann zu langen Schlangen vor Banken, zu Kapitalsverkehrskontrollen und zu einer Währungsreform führen.

• "Mit dem Euro in der Tasche und auf der Bank werden wir langfristig Geld verlieren ", da der Zins unter der Inflationsrate liegt.

• Kleinanleger und Sparer können sich durch Investition in Sachwerte schützen.

Otte empfieht in erster Linie Anlagen in Gold und Silber, aber auch Aktien seien Sachwerte.

• Eine Rückkehr zur D-Mark hält Otte nicht für dramatisch, auch wenn ein Einbruch der Wirtschaftsleistung um ca. 10 % und ein Anstieg der Arbeislosen um 5 Millionen (für Deutschland) möglich ist.

• Europa könne aber nachher mit einem gesunden System weitermachen. Die Kaufkraft steigt durch die neue starke Währung kräftig an und die Verbraucher können sparen.

• "Der Kollaps der Währungsunion lasse sich nur verhindern, wenn eine Kernunion eingeführt" und die Schuldenstaaten aus dem Target-2 System und der Euro-Zone ausgeschlossen würden.

• Otto ist gegen die Rettung Griechenlands. Davon profitieren nur internationale Großbanken, die Staaten mit Fremdwährungskrediten finanzieren.

• Ebenso äußerte sich Hans-Werner Sinn: Außerdem warnte er davor, die Schulden in den Krisenländern und bei den Banken zu sozialisieren.

• Euro-Bonds lehnt Sinn ab. Die 12 Billionen Euro Schulden in den europäischen Krisenstaaten dürften nicht den Steuerzahlern aufgebürdet werden. Nach Grundprinzipien der Marktwirtschaft müsse jeder selbst dafür aufkommen.

• Auch Otte ist gegen Euro-Bonds, da diese Anleihen langfristig die Zahlungsbilanzkrise zwischen Nord - und Süd in Europa weiter verschärfen, denn die Südländer könnten sich weiter billig verschulden.

Wir stören uns an der Formulierung das "frisches" Papiergeld gedruckt wird. Das klingt ähnlich positiv und gesund wie frische Nahrungsmittel. Da dieses sogenannte "frische" Geld, Inflation erzeugt, ist es in Wirklichkeit negativ. Wir wollen auch auf unserer Rubrik "Manipulationen" auf solche manipulierenden Formulierungen aufmerksam machen. Wir bezweifeln, dass der Euro noch 2 Jahre hält. Möglicherweise sollen die Probleme klein gehalten und der Leser in Sicherheit gewogen werden.

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  • Marc Friedrich, Bestsellerautor und Wirtschaftsexperte, im Gespräch mit unserem Thomas Eibeck.

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